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Zimmertüren

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Zimmertüren sind durchaus als komplexe Bauteile zu betrachten, die zu weitaus mehr dienen, als Räume lediglich zu verbinden oder zu trennen.

Die Maße für Zimmertüren mit Türrahmen werden gemäß der Baurichtmaßnahmen in der DIN 18101 beschrieben. Unter Anwendung dieser Norm können Türen auch dann problemlos eingebaut werden, wenn Türblatt und Rahmen getrennt voneinander geliefert werden und zeitlich unabhängig voneinander eingebaut werden.

Die DIN 18101 gilt nicht für sogenannte Sondertüren, wie beispielsweise Einbruch,- Brand, Rauch- oder Außentüren. Gelegentlich jedoch wird auch für Sondertüren diese Norm herangezogen.

Wie groß eine Tür ist, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Gestalterische Aspekte spielen hier eine große Rolle, natürlich gibt es aber auch andere Gründe, weshalb eine Tür eine ganz bestimmte Dimension haben soll. Türen in Bereichen der Barrierefreiheit oder jene in Arbeitsstätten sind in der Regel höher und breiter als andere Türen.

Für den Bereich der Zimmertüren werden grundsätzlich zwei verschiedene Arten unterschieden: Holzwerkstofftüren und Massivholztüren. Bei Holzwerkstofftüren kann zusätzlich zwischen Rahmen-Innentüren und glatten Innentüren unterschieden werden. Wer nun denkt, dass eine Zimmertüre einzig und allein gut aussehen müssen, der irrt.

Ein wichtiger Aspekt für eine gute Zimmertüre ist, dass die Heizungswärme innerhalb des Raumes gehalten werden soll. Ebenso sollen Zugluft und Lärm abgehalten werden. Von außen kann keiner Zimmertür angesehen werden, welche Eigenschaften sie besitzt, denn die wahre Qualität steckt im Innenleben der Tür. Dieses hat einen maßgeblichen Einfluss auf Langlebigkeit, Stabilität, Wärme- und Schallschutz. Eine optimale Beratung findet man z.B. bei TopDoors Zimmertüren.

Glatte Innentüren und Rahmen-Innentüren sind mit einer Füllung oder Einlage ausgestattet. Bei einer glatten Innentüre kann diese Einlage nicht gesehen werden, dennoch ist es genau die Einlage, welche über die Qualität der Tür entscheidet. Vor dem Kauf einer Tür sollte ein genauer Blick auf das Innere der Tür geworfen werden.

Die Einlage einer glatten Innentüre kann eine Wabenkerneinlage, Röhrenspanstegeinlage, Röhrenspanplatte oder Vollspanplatte sein. Füllungen für Rahmen-Innentüren können aus Massivholz, Stab- oder Schichtverleimung bestehen.
Nachdem die Entscheidung über das passende Innenleben der Zimmertüre getroffen wurde, kommt die Oberfläche an die Reihe. Auch hier werden unterschiedliche Materialien verwendet, die sowohl über Optik als auch Qualität entscheiden. Gängige Materialien für die Oberfläche sind Dekorfolien, Laminatbeschichtungen, Echtholzfurnier, Massivholz und Weißlack.

Wesentlicher Bestandteil der Zimmertüre ist der Türrahmen. Am Rahmen sind Türbänder, Beschläge zum Bewegen und Halten des Türblattes und das Schließblech befestigt. Dabei kann zwischen vier Arten von Rahmen unterschieden werden: Futterrahmen, Zargenrahmen, Blockrahmen und Blendrahmen. Zumeist wählt man Türblatt und Rahmen in ein und demselben Design.